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10.02.2015, 17:45

Überzeugungen verändern... wie geht das?

Hallo ihr Lieben,
schön dass ich euch in diesem Forum gefunden habe - das gibt mir die ersehnte Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch. Seit 8 Monaten beschäftige ich mich intensiv mi dem LoA.
Inzwischen habe ich ich die ersten praktischen Erfolge erzielt - vor 2 Wochen habe ich mir z. B. nur durch meine Gedanken einen Wirbel eingerenkt /schrei/
Aber ein Thema will sich mir bisher nicht richtig erschließen. Wie geht das mit den Überzeugungen ganz genau? Ich versuche mal meine verworrenen Gedanken zu formulieren: Wenn ich z.B. die Überzeugung, also den Glauben, habe, dass Arbeiten unerlässlich ist, dann fühlt sich der Gedanke an Arbeit gut und richtig an und der Gedanke an nicht arbeiten macht ein mulmiges Gefühl. Abraham stellen in ihren Büchern immer heraus: ein Gedanke, der sich schlecht anfühlt, IST schlecht. Nun wissen wir ja aber, dass man nicht vom Arbeiten, sondern vom Denken reich wird. Und mein Inneres Wesen weiß das ganz sicher noch besser ich. Also warum sendet mir mein Inneres Wesen bei dem Gedanken an nicht Arbeiten negative Emotionen? Ich dreh mich im Kreis und bin sicher, einen gedanklichen Fehler eingebaut zu haben.
Liebe Grüße, Pila

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10.02.2015, 20:10

hallo PiLa,

was bedeutet denn arbeiten für dich?
Magst du den Begriff mal erklären? vielleicht gibt es dann Fortschritte?

liebe Grüße
azurcat
Theoretisch bin ich schon ganz gut..... ;)

wenn ich Liebe am wenigsten verdiene, b e n ö t i g e ich sie am meisten

3

10.02.2015, 20:47

Hallo azurcat,
mit Arbeiten meine ich ein abhängiges Angestelltenverhältnis, in dem man eben das tun muss, was der Chef einem aufträgt.
Mir wird nun noch nichts klarer. Aber vielleicht dir?
LG, PiLa

4

10.02.2015, 23:27

Wenn ich z.B. die Überzeugung, also den Glauben, habe, dass Arbeiten unerlässlich ist, dann fühlt sich der Gedanke an Arbeit gut und richtig an und der Gedanke an nicht arbeiten macht ein mulmiges Gefühl. Abraham stellen in ihren Büchern immer heraus: ein Gedanke, der sich schlecht anfühlt, IST schlecht. Nun wissen wir ja aber, dass man nicht vom Arbeiten, sondern vom Denken reich wird. Und mein Inneres Wesen weiß das ganz sicher noch besser ich. Also warum sendet mir mein Inneres Wesen bei dem Gedanken an nicht Arbeiten negative Emotionen? Ich dreh mich im Kreis und bin sicher, einen gedanklichen Fehler eingebaut zu haben.

mit Arbeiten meine ich ein abhängiges Angestelltenverhältnis, in dem man eben das tun muss, was der Chef einem aufträgt.


für mich liest sich das jetzt so, als ob arbeiten für dich Sicherheit bedeutet im Sinne von: da ist jemand, der dir sagt was du tun sollst und dafür bekommst du Lohn. Du brauchst also nicht selbst schauen was getan werden muß und du wirst bezahlt.

nicht arbeiten also: niemand sagt dir was, du mußt selbst entscheiden was wichtig ist und was dir Lohn einbringt.

ist das, was ich verstanden habe,für dich stimmig und wie fühlt sich das in dir an?

liebe Grüße
azurcat
Theoretisch bin ich schon ganz gut..... ;)

wenn ich Liebe am wenigsten verdiene, b e n ö t i g e ich sie am meisten

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13.02.2015, 13:00

Liebe Pila,

wie steht es mit: Ich habe Angst keine Arbeit zu haben. Ich habe Angst Arbeit zu verlieren. Ich habe Verlustangst. Ohne Arbeit kann ich mir nichts leisten.
Finde heraus welche Kernüberzeugung/Glaubensatz es sein könnte.
Vielleicht ist das eher ein Glaubensatz was man sich im Laufe des Lebens angeeignet hat, oder es irgendwo gehört hat, sogar von Eltern schon als Kind.
Kann sein das Vater in solche Situation mal geseckt hat oder Freunde oder oder????
Mache eine Herz Übung, dann überlege wann du diesen Satz oder mehrere zum Ersten Mal gehört hast, wie alt warst du da, nenne das was dir intuitiv in den Sinn kommt.
Atme weiter in dein Herz hinein. Es muss nicht mal deins sein, du hast es von Mutter/Vater/Großeltern/Lehrer, oder sonst wem gehört vielleicht.
Aber doch hast du es auf irgendeine Art und Weise gespeichert, dein Limbisches System hat es gespeichert.

Um es aufzulösen gibt es mehrere Techniken, alle sind Wirksam, auch die Klopftechnik.

Alles liebe
Anka
Mit Seele verbunden mit Herzen vereint.
Die Liebe strahlt, in all unser Sein!

6

13.02.2015, 21:07

Hallo Pila,

ich glaube, für dich ist Geld verdienen stark an das Konzept gebunden, dass man es nur durch Arbeit bekommen kann. Der Verlust von Arbeit würde den Verlust eines sicheren Einkommens bedeuten, ich denke, dass es das ist, was dir ein mulmiges Gefühl bereitet.

Außerdem ist in unserer Gesellschaft ein arbeitender Mensch eher anerkannt als einer der nichts für sein Geld tun muss. Wer arbeitet gilt als fleißig und erfolgreich - also klingelt auch aus der Ecke wieder die Alarmglocke.

Ein weiterer Gedanke ist, dass wir Menschen selbst ja auch sehr viel Selbstwertgefühl aus der Arbeit ziehen.

Wie genau fühlen sich denn diese negativen Emotionen an? Ist das eher Scham oder Schuld oder Angst?

Die beiden größten blockierenden Glaubenssätze aller Menschen sind: "Ich bin nicht gut genug." oder "Ich bin es nicht wert." Beides Mumpitz, den wir alle mehr oder weniger mit der Muttermilch aufsaugen um dann den Rest des Lebens zu versuchen, das irgendwie wieder loszuwerden.

Was mir immer wieder hilft, ist, mir immer und immer wieder einzutrichtern, dass es keine Begrenzung gibt, dass wir alles sein tun und haben können was wir wollen, dass wir grenzenlos geliebt und getragen sind und vor allem, dass es aus Sicht des Universums keine Wertung gibt.

Du bist vollkommen, so wie du bist und du verdienst alles was du willst - ohne dafür arbeiten zu MÜSSEN.

Liebe Grüße

Josy
I feel like a room without a roof and happiness is my truth.